HR Interim Manager optimieren Personalprozesse und unterstĂŒtzen damit das Personalwesen, den geforderten Beitrag zur Wertschöpfung im Unternehmen zu erbringen.

Prozessmanagement ist heute in modernen Unternehmen ein wichtiger Bestandteil effizienten Handelns. Die Personalarbeit kann mit diesen Methoden einen wichtigen Wertschöpfungsbeitrag leisten. Jedes Unternehmen hat jedoch seine eigenen Anforderungen. Dabei bringen HR Interim Manager ihre umfangreiche Erfahrung im Prozessmanagement gewinnbringend ein.

HR Interim Manager blicken ĂŒber den Tellerrand

Das Personalwesen stellt eine wichtige Schnittstelle im Unternehmen dar. GeschĂ€ftsfĂŒhrung, FĂŒhrungskrĂ€fte und Mitarbeiter greifen auf die Dienstleistung der Personaler zu und werden von diesen mit den nötigen Informationen und Instrumenten zur PersonalfĂŒhrung versorgt. Die Kluft zwischen der Bedeutung der Personalarbeit und dem zur VerfĂŒgung stehenden Budget wird jedoch grĂ¶ĂŸer und zwingt die Personalbereiche, Wirkung und Wirtschaftlichkeit zu erhöhen. VerstĂ€rkt werden dabei Standardvorgehen prozessual abgebildet und gesteuert. Das gibt der Organisation und den beteiligten Menschen Sicherheit im Umgang mit Personalaufgaben und erhöht die QualitĂ€t der Personalarbeit in erheblichem Maße. DarĂŒber hinaus ist die messbare Senkung der Kosten ein seit langem geforderter Aspekt.

Da jedes Unternehmen seine speziellen Anforderungen an die Prozesse im Personalwesen hat, muss im Prozessdesign und in der Prozessoptimierung auf die individuellen BedĂŒrfnisse eingegangen werden. Dennoch ist der Blick ĂŒber den Tellerrand ein unverzichtbarer Bestandteil der HR-Prozessmanagements. HR Interim Manager kennen durch ihren Einblick in verschiedene Unternehmen die sinnvollsten best-practice AnsĂ€tze.

Wie definiert sich ein HR Management Prozess?

HR Management Prozesse sind StandardablĂ€ufe mit mehreren Beteiligten und einem fest definierten Anfang und einem Endergebnis. Es gibt viele HR-Prozesse im Unternehmen, zum Beispiel die Suche und Einstellung von Mitarbeitern, den Ablauf von Beurteilungen oder die Erstellung von Zeugnissen. Die Personalabteilung kann mit einfachen Mitteln allen Beteiligten die nötige Sicherheit im Umgang mit der Personalarbeit geben. Oft mĂŒssen diese Prozesse jedoch erst an der Unternehmensstrategie ausgerichtet werden.

HR-Managementprozesse, Kernprozesse, UnterstĂŒtzungsprozesse und Personalinstrumente dĂŒrfen kein Selbstzweck sein, sie mĂŒssen stets die strategischen Ziele des Unternehmens unterstĂŒtzen.

Einen guten Überblick ĂŒber die vorhandenen Personalprozesse bietet die Erstellung einer sogenannten Prozesslandkarte. Sie zeigt auf oberster Ebene die Prozessgruppen und gliedert die zugehörigen Prozesse darunter. So wird auf einen Blick deutlich, welche Prozesse detailliert erarbeitet werden können.

Wie können HR Prozesse dargestellt werden?

Der Mensch denkt bekanntlich in Bildern. Auch bei Prozessen ist die graphische Darstellung eine unverzichtbare Methode, VerstĂ€ndnis und Akzeptanz fĂŒr den Ablauf zu schaffen. Ein derzeit gĂŒltiger Standard ist die Darstellung in BPMN (Business Process Modelling Notation). UrsprĂŒnglich am Hasso-Plattner-Institut in Potsdam entworfen, feiert diese Darstellungsform heute einen Siegeszug in der Industrie und kann fĂŒr Prozessmodellierung im Personalwesen ideal eingesetzt werden.

HR Interim Manager liefern die Erfahrung fĂŒr ein erfolgreiches Prozessmanagement

Doch das Zeichnen von „Prozessbildchen“ liefert nicht den gewĂŒnschten Mehrwert. Diese Technik erlaubt darĂŒberhinaus die detaillierte Beschreibung der jeweiligen Einzelaufgaben und das Erfassen der Kennzahlen. Dies ist insbesondere fĂŒr die nötigen Hintergrundinformationen der Einzelschritte unverzichtbar. Der Einsatz geeigneter Software wie z.B. „Signavio Process Editor“ oder „ARIS Express“ ermöglicht dann auch den Ausdruck eines kompletten Prozesshandbuches auf einen Klick.

Die EinfĂŒhrung von HR-Prozessmanagement ist ein Projekt

Die EinfĂŒhrung eines HR- Prozessmanagements verlĂ€uft ĂŒblicherweise in einem Projekt ĂŒber mehrere Phasen. Nach der Identifikation der IST-Situation wird zusammen mit der Unternehmensleitung die SOLL-Prozesslandschaft entwickelt und an der Unternehmens- oder besser der HR-Strategie ausgerichtet. Sobald die neuen Prozesse im Unternehmen eingefĂŒhrt sind kann in regelmĂ€ĂŸigen Reviews ein Optimierungskreislauf gestartet werden.

HR Interim Manager kennen die Notwendigkeit eines Projektphasenplans, der hilft ein derartiges Projekt zielorientiert aufzusetzen und die beteiligten Stakeholder vom Vorteil des Projekts zu ĂŒberzeugen. Insbesondere das Ziel des Projektes ist in der Kommunikation mit allen Beteiligten klar darzulegen und mit Methoden des Changemanagements fest und nachhaltig zu verankern.

Nach der Optimierung ist vor der Optimierung

Unternehmen entwickeln und verĂ€ndern sich. Die Anforderungen an FĂŒhrungskrĂ€fte und Personaler sollen mit diesen VerĂ€nderungen Schritt halten. So ergeben sich beispielsweise neue Anforderungen im Recruiting oder in der Kommunikation mit Mitarbeitern. Die HR-Prozesse sind nur dann effizient einzusetzen, wenn sie stĂ€ndig ĂŒberdacht und an die neuen Herausforderungen angepasst werden. Ein Regelkreis verdeutlicht die nötigen Schritte und kann helfen, sie zeitlich in den Jahresverlauf einzuplanen.

HR Interim Manager kennen die Notwendigkeit der konsequenten HR-Prozessoptimierung. Die Verankerung des Prozessdenkens bei den Personalern und HR-Kunden ist ein Prozess an sich. Erst die permanente ÜberprĂŒfung der bestehenden AblĂ€ufe erzeugt dieses Denken und versetzt die Personalbereiche in die Lage, effiziente und qualitativ hochwertige Arbeit fĂŒr das Unternehmen und die Mitarbeiter zu leisten.

Fazit

Die Personalbereiche mĂŒssen sich den stĂ€ndigen VerĂ€nderungen stellen. Mithilfe eines modernen, sich stĂ€ndig optimierenden HR-Prozessmanagements treten die Personalabteilungen aus dem administrativen Schatten und liefern den von Unternehmensleitung und HR-Kunden gewĂŒnschten

Wertschöpfungsbeitrag. Dabei ist Prozessmanagement kein Buch mit sieben Siegeln. Die damit geschaffenen FreirĂ€ume versetzen das Human Ressource Management in die Lage, neue Themen anzupacken. „Prozessmanagement ist heute im Personalwesen unverzichtbar geworden. Personalabteilungen liefern damit den seit langem geforderten messbaren Mehrwert fĂŒr das Unternehmen und geben FĂŒhrungskrĂ€ften und Mitarbeitern die nötige Transparenz im Umgang mit den Personalinstrumenten“, erklĂ€rt ein HR Interim Manager.

Foto von Andrea Piacquadio von Pexels